Laura Meyer

Textile Arbeit / Kunst / Handwerk / Pädagogik / Materielle Kultur

Bis heute begeistern mich die vielfältigen Möglichkeiten, die Textilien als kulturelle und gestalterische Ausdrucksform bieten. Besonders wichtig sind mir ein bewusster Umgang mit Ressourcen, die Wertschätzung vorhandener Materialien und die Förderung kreativer Prozesse, die nachhaltiges Denken und Handeln anregen.

Nach meiner Ausbildung zur Raumausstatterin absolvierte ich einen Zwei-Fächer-Bachelor in Materieller Kultur: Textil und Pädagogik an der Universität Oldenburg. Während meines Studiums setzte ich mich intensiv mit der kulturellen, gesellschaftlichen und nachhaltigen Bedeutung von Textilien auseinander. In verschiedenen textilen Projekten experimentierte ich mit unterschiedlichen Materialien, Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten und untersuchte deren Potenziale im Kontext von Alltag, Identität und Nachhaltigkeit.

Textilien eröffnen vielfältige Zugänge zu kulturellen, sozialen und historischen Zusammenhängen. Sie prägen den Alltag, stehen in enger Beziehung zum "Körper" und machen gesellschaftliche Entwicklungen ebenso sichtbar wie individuelle Erfahrungen. Als Träger von Erinnerungen, Identität und Bedeutung bieten sie Raum für die Auseinandersetzung mit gelebten Lebenswelten und deren Wandel.

In meinen Projekten verbinde ich die praktische Arbeit mit textilen Materialien mit einer konzeptionellen Auseinandersetzung ihrer kulturellen und gesellschaftlichen Bedeutung. Ein bewusster Umgang mit Ressourcen sowie die Wertschätzung vorhandener Materialien stehen dabei im Mittelpunkt. Nachhaltigkeit verstehe ich als einen verantwortungsvollen Umgang mit materiellen Beständen und als Grundlage für gestalterische und forschende Prozesse.

 

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Masken am Körper
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Material Papier experimentell gestaltet

Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.