Eröffnung der Wanderausstellung "Was ich anhatte ... "
Eine Ausstellung, deren Besuch für manche Menschen nur schwer erträglich sein wird, zeigt das Ostfriesische Landesmuseum Emden vom 11. Januar bis 1. Februar 2026.
In der Ausstellung ‚Was ich anhatte …‘ berichten zwölf Frauen und Mädchen von sexuellen Übergriffen, die sie selbst erlebt haben. Sie wollen nicht mehr schweigen und Opfer sein, sondern anderen Frauen Mut machen, sich zu öffnen.
Zu sehen ist in der Ausstellung größtenteils die Original-Kleidung, die die Frauen während der Verbrechen gegen sie getragen haben. ‚Was ich anhatte …‘ ist ein aufrüttelndes und gleichzeitig berührendes Projekt, das für das Thema sexualisierte Gewalt gegen Frauen sensibilisieren und mobilisieren soll. Als Wanderausstellung thematisiert das Projekt künstlerisch sexualisierte Gewalt gegen Frauen. Im Vordergrund steht das Erzählen der Betroffenen über erlebte sexualisierte Gewalt und Beschreibungen dessen, was Täter durch die Tat bei ihnen verursacht haben.
Oberbürgermeister Tim Kruithoff kommt ebenso zu Wort wie Jasmin Alley und die Leiterin des Emder Frauenhauses, Ramona Horstkamp sowie Beatrix Wilmes, Kuratorin und Dokumentarfilmerin sowie Urheberin der Ausstellung.
Gefördert und unterstützt wird die Ausstellung im Ostfriesischen Landesmuseum Emden vom Club Zonta Ostfriesland - Empowering Women, vom Bündnis Gewaltprävention Emden und von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Emden.
Mit Museumsdirektorin Jasmin Alley, Oberbürgermeister Tim Kruithoff, Beatrix Wilmes, Ramona Horstkamp, Leiterin des Frauenhaues Emden und Mitglied des Bündnisses Gewaltprävention Emden.
Für das leibliche Wohl sorgt das Team des ‚Café Nebenan‘.
Präsenz von Mitgliedern des ‚Bündnis Gewaltprävention‘ in der Ausstellung:
Präsenz von wechselnden Bündnismitgliedern jeweils 15:00 – 17:00 Uhr an folgenden Tagen:
11.01.2026 (Ausstellungseröffnung), 13.01., 15.01., 20.01., 22.01., 24.01., 27.01., 29.01. und auch am 01.02.2026.
Veranstaltungsort
Brückstraße 1
26725 Emden
Deutschland