Die „Schallmauer“ ist gefallen
Der „Freundeskreis der Gezeitenkonzerte“ hat das 1005. Mitglied aufgenommen
Aurich. Die „Schallmauer“ fiel recht unspektakulär, nachdem sie lange zuvor immer wieder angesprochen worden war. Die Mitgliederzahl von 1000 sei schon am Tag des diesjährigen Eröffnungskonzertes nicht nur erreicht, sondern bereits überschritten worden, hatte Landschaftspräsident Rico Mecklenburg in seiner Eröffnungsansprache am 13. Mai in der Magnuskirche in Esens vermeldet.
Inzwischen sind es 1005 Mitglieder, die die „Gezeitenkonzerte“ unterstützen. Denn dem Festival zu einer „langfristig gesicherten finanziellen Grundlage zu verhelfen“, ist der vornehmste Zweck des Vereins. So steht es in Paragraph 1 der Satzung. Umgesetzt wird das durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Und obwohl der Mitgliedsbeitrag, wie Mecklenburg nicht müde wird zu versichern, überschaubar sei, konnte der Verein in diesem Jahr 55 000 Euro zur Finanzierung von Konzerten beisteuern, 5000 Euro mehr als im letzten Jahr.
Erste Vorsitzende des Freundeskreises war Barbara Oles, die das Amt bis 2014 inne hatte. Nachfolgerin wurde Beate Friemann, die wiederum nach vier Jahren an Heide Fritzsche übergab. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde der Vorstand teilweise neu besetzt. Heide Fritzsche und Kassenwartin Annchen Brunken blieben im Amt, Walter Theuerkauf und Monika van Lengen schieden aus. Neu im Vorstand sind Meenke Pollmann als 2. Vorsitzender und Vera Queck als Schriftführerin.
Der Freundeskreis wirbt weiter um Mitglieder. An den Konzertabenden findet sich immer auch ein Stand des Fördervereins, der von den Vorstandsmitgliedern oder aktiven Mitgliedern beschickt wird. Wird es nicht zu viel Verwaltungsaufwand mit den jetzt erreichten Zahlen? „Ach wo, das schaffen wir“, strahlt Heide Fritzsche, die voller Begeisterung davon schwärmt, dass es immer noch möglich ist, eine familiäre Atmosphäre unter den Mitgliedern zu schaffen, weil man sich ja mittlerweile gut kenne.