Eine App für Emdens Geschichte

Regionale Historie soll damit interaktiv entdeckt werden

Einladung zum digitalen Wallspaziergang auf der OLmE-App.
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Einladung zum digitalen Wallspaziergang auf der OLmE-App.

Emden. Das Ostfriesische Landesmuseum Emden (OLmE) bietet eine neue App an. Das teilt die Pressestelle der Stadt Emden mit. Die App biete Kultur- und Geschichtsinteressierten die Möglichkeit, regionale Geschichte interaktiv zu entdecken. Es sei damit möglich, „Zeitreisen im Stadtraum zu machen“, sagt Museumsdirektorin Jasmin Alley. Die App verbinde historische Informationen mit den Orten, an denen Geschichte stattgefunden habe, und eröffne damit einen neuen Zugang zur Emder Stadtgeschichte.

Die kostenlose App ist in den gängigen App-Stores erhältlich und kann sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch genutzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Auf der Startseite stehen zunächst zwei Themenbereiche zur Verfügung: die aktuelle Sonderausstellung „Zickzack – Emder Backsteinexpressionismus vor 100 Jahren“ sowie die Emder Stadtgeschichte unter dem Titel „Emden History“. Aktuell führt „Emden History“ auf einem digitalen Spaziergang über den Emder Wall. An verschiedenen Stationen können Nutzerinnen und Nutzer historische Informationen abrufen und die Geschichte der Stadt unmittelbar vor Ort entdecken. Weitere Spaziergänge sind bereits vorbereitet und sollen nach und nach in die App aufgenommen werden. 

Entstanden ist die OLmE-App in Zusammenarbeit verschiedener Bereiche des Museums. Einen maßgeblichen Anteil an ihrer Entwicklung hatte die ehemalige Volontärin Luca Ritter. Die wissenschaftlichen Inhalte wurden unter anderem von dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Aiko Schmidt erstellt und von Museumspädagogin Evelina Peuser-Broeker in die App eingepflegt. Das Konzept sowie die technische Umsetzung wurden von berlinHistory e.V. bereitgestellt.

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Museum

Ostfriesisches Landesmuseum Emden

Das Ostfriesland Museum

Adresse
Brückstraße 1, Emden

Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.