Haydn und Mozart begegnen Dvořák und Suk

Maximilian Hornung und Camerata Bohemica Prag feiern ihr Debüt bei den Gezeitenkonzerten

Maximilian Hornung spielt mit Camerata Bohemica Prag unter der Leitung von Gudni Emilsson Kammermusik in der Martin-Luther-Kirche
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Maximilian Hornung spielt mit Camerata Bohemica Prag unter der Leitung von Gudni Emilsson Kammermusik in der Martin-Luther-Kirche

Emden. Am Freitag, 22. Mai, findet um 19 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Emden ein Gezeitenkonzert mit Maximilian Hornung sowie Camerata Bohemica Prag unter der Leitung von Gudni Emilsson statt. Dabei gibt Maximilian Hornung sein Debüt bei den Gezeitenkonzerten. Er gilt als einer der großen deutschen Cellisten der jüngeren Generation. Hornung ist international als Kammermusiker und Solist mit Orchester aktiv und außerdem Professor an der Münchner Musikhochschule.

Dem Musiker werde eine „außergewöhnliche technische Meisterschaft“ nachgesagt, heißt es in einer Mitteilung der Gezeitenkonzerte. In der Martin Luther-Kirche ist Hornung als Solist im Konzert mit der renommierten Camerata Bohemica Prag zu erleben, die mit ihrem Leiter Gudni Emilsson ebenfalls erstmals zum Festival kommt.

Das Programm des Kammerkonzerts ist zweigeteilt: Die Wiener Klassiker Haydn und Mozart begegnen darin den beiden Tschechen Dvořák und Suk. Dabei wird erstmals bei dem Festival Wolfgang Amadeus Mozarts Serenade G-Dur KV 525, besser bekannt als die „Kleine Nachtmusik“, zu hören sein. Es folt ein Cello-Konzert von Joseph Haydn. Das Konzert Nr. 1 in C-Dur war lange verschollen und wurde 1961 in Prag wiederentdeckt. Antonín Dvořák schrieb „Waldesruh’“ ursprünglich als vierhändiges Klavierstück, bearbeitete es später für Cello und Klavier und orchestrierte es schließlich 1893 in New York. Von Josef Suk, Schüler Dvořáks und auch dessen Schwiegersohn, ist seine Serenade für Streichorchester zu hören.

     Kartenbestellungen: www.gezeitenkonzerte.com oder Tel. 0 49 41 / 17 99 67

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