Konzert mit Spaß-Faktor

Mit einem Konzert im Rummel des Emder Rathauses wurde das neue Poème-Festival fortgesetzt. Dort gastierte „Profunduo“ mit Violine und Akkordeon

Herzliche Umarmung von Elena Meyer und Polina Munteanu für die beiden Konzertierenden Stefan Aprodu und Nikodem Sobek
Lizensiert gemäß Alle Rechte vorbehalten von Wolfgang Mauersberger

Herzliche Umarmung von Elena Meyer und Polina Munteanu für die beiden Konzertierenden Stefan Aprodu und Nikodem Sobek

Emden. Zehn Beiträge von sieben Komponisten aus sieben Ländern, zwei Zugaben, das alles höchst temperamentvoll und heiter vorgetragen von Stefan Aprodu (Violine) und Nikodem Sobek (Akkordeon) – das war ein Konzert, das Spaß machte. 
 

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Brachte Heiterkeit ins Spiel: Stefan Aprodu

Brachte Heiterkeit ins Spiel: Stefan Aprodu

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Die Musiker aus Hannover hatten viel Salonmusik im Programm, ließen Fritz Kreissler über Liebesleid und Liebesfreud walzern, brachten mit Bela Bartoks „Rumänischen Volkstänzen“ Folkloristisches ins Spiel, schmeichelten mit Edgar Elgars „Salut d’Amour“, inszenierten raffiniert Tango Nuevos von Astor Piazzolla, gestalteten Tschaikowskis „Valse Sentimentale“ zu einem kleinen Juwel, ließen Chopins „Walzer“ op. 64 zerschmelzen und wagten mit Johann Sebastians Bachs „Sonate in c-Moll“ (BWV 1017) einen Abstecher ins Barock. Die beiden können Bach spielen – ohne Frage, aber ins Programm wollte der Altmeister nicht so recht passen, obwohl die italienisch inspirierte „Siciliane“ den Roten Faden des Konzertes sehr geschickt aufgriff. 
 

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Glänzte auf dem Akkordeon: Nikodem Sobek

Glänzte auf dem Akkordeon: Nikodem Sobek

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Der Rumäne Aprodu und der Pole Sobek moderierten das kleine Konzert selber, und gerade der Violinist gab mit seiner humorvollen Art den Tenor des Abends vor, während der Akkordeonist einen eher melancholischen Eindruck hinterließ. Die beiden Musiker sind Freunde der beiden Poème-Gründerinnen Elena Meyer und Polina Munteanu und waren für das zweite Konzert des Festivals eingeladen worden. Der Rummel erwies sich dabei als der rechte Rahmen und zeigte sich akustisch recht ansprechend ausgestattet. 

Heftiger Applaus erfreute die jungen Musiker, die mit viel Enthusiasmus agierten, zwei tänzerische Zugaben spendierten und sich für weitere Konzerte schon aufgrund des Feuers ihrer Vorstellung wärmstens empfahlen. 

⏵ Das dritte und letzte Poème-Konzert findet am 18. April um 20 Uhr in der Schweizer Kirche statt. Es gastiert das Hanover-Quartett, das mit seinem Programm „Licht und Klang“ zu einer musikalischen Reise bei Kerzenschein einlädt

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Wolfgang Mauersberger

(Presse-)Fotografie für Landschaft, Kultur und Events

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Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.