Mehr als 14 500 Besucher erlebten „Begegnungen!“

Die Gezeitenkonzerte erzielten in diesem Jahr das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte

Gezeitenkonzert im van Ameren Bad
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Gezeitenkonzert im van Ameren Bad

Aurich. 42 Veranstaltungen mit mehr als 14 500 Besuchern. Damit erzielten die gerade zu Ende gegangenen Gezeitenkonzerte das zweitbeste Ergebnis ihrer 14-jährigen Festivalgeschichte. Darauf verweist der Veranstalter, die Ostfriesische Landschaft, in einer Pressemitteilung.

Die „Strahlkraft“, die das Festival inzwischen erreicht habe, betont Landschaftspräsident Rico Mecklenburg. „Die Gezeitenkonzerte sind weit mehr als eine Konzertreihe - sie schaffen Begegnungen zwischen Menschen, Musik und einzigartigen Spielorten und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Miteinander in unserer Region.“ Für den künstlerischen Leiter Matthias Kirschnereit bestätigt die diesjährige Saison eindrucksvoll den eingeschlagenen Weg. „Diese Mischung aus höchster Qualität, künstlerischer Neugier und familiärer Atmosphäre macht unser Festival unverwechselbar.“

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Bestens in der Region vernetzt: die Gezeitenkonzerte der Ostfriesischen Landschaft.

Bestens in der Region vernetzt: die Gezeitenkonzerte der Ostfriesischen Landschaft.

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Ein beglücktes Team, das auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken kann: Raoul-Philip Schmidt, Professor Matthias Kirschnereit, Heide Fritzsche, Dr. Matthias Stenger, Helmuth Brümmer, Inhaber des Polderhofs Bunderhee, Rico Mecklenburg, Dr. Jan Amelsbarg, und Thomas Weiss.

Das diesjährige Programm stand unter dem Motto "Begegnungen!" Internationale Spitzenkünstler wie Daniel Hope, Elisabeth Leonskaja, Christian Tetzlaff, Michael Barenboim, Albrecht Mayer, Maurice Steger oder Lucy Landymore trafen auf herausragende Nachwuchstalente. Besondere Akzente setzte das Festival zudem mit dem Filmkomponisten-Porträt für Helmut Zerlett, dem Komponistenporträt Ettore Prandi, dem dreiteiligen Mozart-Schwerpunkt "Mozart 360°", dem Musikvermittlungsprojekt "Flutlichter - Gipfelstürmer@School" sowie den beiden „Langen Nächten der Gipfelstürmer".

„Mehr als die Hälfte aller Konzerte waren ausverkauft – und das gilt nicht nur für die Konzerte mit international bekannten Namen", erklärte der organisatorische Leiter der Gezeitenkonzerte, Raoul-Philip Schmidt. Gerade die Gipfelstürmer-Reihe habe sich erneut als Besuchermagnet erwiesen. Ein wichtiges Anliegen bleibe darüber hinaus, die Begeisterung junger Menschen für klassische Musik anzuregen und so das „Publikum für morgen“ zu generieren, erklärte Landschaftsdirektor Dr. Matthias Stenger mit Blick auf die erneut gestiegene Nachfrage nach den Sechs-Euro-Tickets für junge Leute.

Der Freundeskreis der Gezeitenkonzerte konnte bereits beim Eröffnungskonzert die Zahl von 1.000 Mitgliedern überschritten. Im Verlauf der Festivalsaison wuchs der Verein weiter und zählt derzeit 1050 Unterstützerinnen und Unterstützer. „Diese Entwicklung macht uns unglaublich stolz", sagte die Vorsitzende des Freundeskreises Heide Fritzsche. Der Freundeskreis sei zu einer Bürgerbewegung für die Kultur in der Region geworden.

Auch die Unterstützung aus der regionalen Wirtschaft hat sich weiter vergrößert. In diesem Jahr engagierten sich erstmals mehr als 200 Förderer aus Unternehmen, Stiftungen und Gesellschaft für die Gezeitenkonzerte - eine Entwicklung, die für ein Festival dieser Größenordnung deutschlandweit ihresgleichen sucht, betont der Wirtschaftsbeauftragte Dr. Jan Amelsbarg. Als Hauptförderer des Festivals engagiert sich die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse, verlässlich zur Seite. „Die Gezeitenkonzerte stehen seit Jahren für höchste künstlerische Qualität, außergewöhnliche Ideen und eine beeindruckende Verwurzelung in der Region", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse, Thomas Weiss.

Auch überregional konnten die Gezeitenkonzerte ihre Repräsentanz weiter stärken. Vier Konzerte wurden von den Medienpartnern NDR Kultur, Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet und machen das Festival bundesweit hörbar. Zum Gezeiten-Erlebnis trugen auch die kulturtouristischen Streifzüge sowie die mitreisende Gastronomie des Tammenshofs in Bunderhee bei, versichern die Veranstalter. Nun richten sich die Blicke auf den Gezeitenkonzerte-Epilog im Herbst. Gleichzeitig beginnen bereits die Vorbereitungen für die 15. Ausgabe des Festivals, das unter anderem den 200. Todestag von Ludwig van Beethoven würdigen möchte. 

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