Emden. Grundsätzlich sind die beiden Organisatorinnen des Poème Festivals, die Violinistinnen Elena Meyer und Polina Munteanu, „sehr zufrieden“ mit der ersten Edition ihres neu gegründeten Angebotes. Die drei Veranstaltungen wurden von 250 Gästen besucht. „Das war schon mal ein guter Anfang“, erklären die beiden in einer Pressemitteilung. Mehr Besucher wünsche man sich immer, aber da setzen sie auf das nächste Jahr. „Wir hoffen sehr, dass wir im nächsten Jahr darauf aufbauen können.“
Polina Munteanu und Elena Meyer bei Konzert Nr. 2 im Rummel des Rathauses
Die Planungen für 2027 laufen schon. „Wir überlegen, mit welchen Formaten wir noch mehr junges Publikum erreichen und unser Festival erweitern können.“ Denn an junge Leute wendete sich das Festival in erster Linie. Daher trat neben den Förderern (Sparkasse Emden und eine Praxis für Physiotherapie) der Verein „Freunde und Förderer der Klassik e.V.“ als Veranstalter auf. Diese Einrichtung will speziell junge Leute mit der Klassik bekannt machen, weil diese, so betonte Vorsitzender Dr. Ghassan Al-Halabi bei der Eröffnung des Festivals in der Neuen Kirche, eine „Basis für eine kultivierte Gesellschaft“ sei und die musizierenden Kinder zu zufriedenen Menschen werden lasse.
Die beiden Organisatorinnen hätten auch vom Publikum positive Rückmeldungen erhalten. Besonders das „Licht&Klang“-Konzert in der Schweizer Kirche sei bei allen Altersgruppen sehr gut angekommen. Auch das Bezahlkonzept „Pay what you can“ habe „insgesamt gut funktioniert“. Man überlege aber, „wie wir das im nächsten Jahr noch besser kommunizieren können“.
Wolfgang Mauersberger
(Presse-)Fotografie für Landschaft, Kultur und Events
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Poème Musikfestival
Licht&Klang
Poème Musikfestival
Eröffnungskonzert: CONCERTINO Ensemble
Poème Musikfestival
Profunduo