„Trog“ wird im August mit Graffitis gestaltet

75 Sprayer aus Deutschland, Europa und den USA werden im Rahmen eines Projektes mehr als 2000 Quadratmeter Betonfläche gestalten

Logo von „Hit the Trog“
Lizensiert gemäß Alle Rechte vorbehalten von Stadt Emden

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Emden. Mit vom 14. bis 16. August wird in Emden die Trogstrecke „Am Tonnenhof“ im Rahmen des Projektes „Hit the Trog“ mittels Graffitis umgestaltet. Das teilt die Stadt Emden im Rahmen einer Pressemitteilung mit. Dabei werden rund 2100 bis 2300 Quadratmeter Betonfläche „dauerhaft künstlerisch umgestaltet“, wie die Stadt ankündigt. Dies geschehe beidseitig und in voller Höhe, so dass eine Open Air‑Galerie für Graffiti und Stylewriting entstehe. Die Gestaltung der Flächen werde von einem kulturellen Rahmenprogramm für alle Altersgruppen begleitet. 
 

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Beispiel für die Arbeit des Illustrators und Graffitikünstlers Vents 137, der seit 1999 in diesem Bereich arbeitet. Er steht mit seiner Kunst für einen Mix aus 60er und 70er Jahre Comic Illustration verbunden mit klassischem New York Graffiti

Beispiel für die Arbeit des Illustrators und Graffitikünstlers Vents 137, der seit 1999 in diesem Bereich arbeitet. Er steht mit seiner Kunst für einen Mix aus 60er und 70er Jahre Comic Illustration verbunden mit klassischem New York Graffiti

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Neben ortsansässigen und regional bekannten Graffitikünstlern aus Ostfriesland beteiligen sich namhafter Vertreter aus ganz Deutschland, Europa und darüber hinaus, teilt die Stadt mit. Insgesamt sollen es 75 Sprayer sein, die an dem Event teilhaben. Darunter sind Künstlerinnen und Künstler, die in der Szene bekannt sind. Dazu gehören zum Beispiel Loomit aus München, Can2 aus Wuppertal, WON ABC aus München, 123Klan aus Los Angeles, Rosy aus Biel, Dejoe aus Berlin oder Sender aus Amsterdam. 
 

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RosyOne lebt in der Schweiz und begann schon mit zwölf Jahren, sich mit Breakdance und Graffiti auseinanderzusetzen

RosyOne lebt in der Schweiz und begann schon mit zwölf Jahren, sich mit Breakdance und Graffiti auseinanderzusetzen

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Mit „Hit the Trog“ entstehe in Emden ein dauerhaft sichtbares Kunstwerk, das die Vielfalt und Qualität moderner Graffitikunst zeige und die Stadt um ein kreatives Highlight bereichere, argumentiert die Verwaltung. Da die Künstler vor Ort und live arbeiteten, habe man als Besucher am Sonnabend und Sonntag die Gelegenheit, „den Entstehungsprozess großformatiger Werke unmittelbar mitzuerleben und den Künstlerinnen und Künstlern über die Schulter zu schauen“. Welche Motive die Wände des Trogs bedecken werden, teilte die Stadt nicht mit.

 

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Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.