Inmitten der atemberaubenden Landschaften von Sápmi kämpft die Rentierzüchterin Maia darum, das Land ihrer Vorfahren vor einem drohenden Bergbauprojekt zu schützen. Als die Proteste immer heftiger werden, sucht sie Unterstützung bei ihrem charismatischen Onkel Lemme – dessen Anwesenheit alte, tief vergrabene Traumata wieder zum Vorschein bringt. Maia steht vor einer unmöglichen Entscheidung: das Land auf Kosten ihrer Familie zu verteidigen oder aufzugeben, um ein schmerzliches Schweigen zu brechen.
Genau wie ihre Protagonistin gehört Filmemacherin Elle Sofe Sara der Sámi-Minderheit an. Die in Norwegen bekannte Choreografin und Performance-Künstlerin entfaltet in „Árru“ ein mutiges Musical-Drama, das mithilfe von Gesang, Joik und Tanz schwierige Tabuthemen erkundet.