Das Verschwinden der Harlebucht

Führung durch die Dauerausstellung in der Alten Pastorei des Sielhafenmuseums mit anschließendem Kurzvortrag.

Graphik der Harlebucht um 1300 und historische Karte des Groß Charlottengrodens, eingebettet in Luftbild (Marsch und Wattenmeer)
Lizensiert gemäß Alle Rechte vorbehalten von Peter Kremer

Titelbild zu Führung und Vortrag über das Verschwinden der Harlebucht

Noch vor 500 Jahren hätte man dort, wo heute Carolinensiel ist mitten in einer weiten Wattenbucht gestanden, kilometerweit vom Ufer entfernt. Ist das schon erstaunlich genug, ist es nicht weniger erstaunlich, dass die Bucht seitdem vollständig verschwunden ist. In der Führung durch die Dauerausstellung erläutert Geograph Peter Kremer die einzelnen Aspekte, die mit dem Verschwinden der Harlebucht zu tun haben (Deichbau, Entwässerung, Landgewinn, Sturmflutkatastrophen), und nach einer kurzen Teepause zeigt er in seinem Bildervortrag, wie die Bucht in der Neuzeit Groden für Groden verschwunden ist.

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Die Eindeichung des Garmser Grodens, Karte von Oskar Tenge, bearbeitet von Peter Kremer
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Graphik "Eindeichung" des Groß Charlottengrodens
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Der Ausschnitt zeigt den Deichabschnitt westlich der Gröninger Häuser, der durch die Weihnachtsflut 1717 zerstört worden ist und mit einem Einlagedeich namens Tummeldeich gesichert werden musste.

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Logo des Deutschen Sielhafenmuseums in Carolinensiel

Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.