Erzähltheater mit Britta Kaufmann über Recha Freier

Kunstausstellung "Im Schatten der Bäume, jüdische Friedhöfe in Ostfriesland"

Britta Kaufmann al Recha Freier
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Recha Freier, geb. Schweitzer, wurde am
29. Oktober 1892 in Norden (Ostfriesland)
in eine orthodoxe jüdische Familie
geboren.


Recha Freier hatte einen Traum und für diesen Traum ist sie Wege gegangen, die
einige sogar als illegal bezeichneten.
1932 gründete sie die Jugend-Alija, einen Verein, der die Ausbildung von Kindern
und Jugendlichen und ihre Einwanderung nach Palästina organisierte. Sie spielte
eine entscheidende Rolle bei der Rettung Tausender jüdischer Kinder und
Jugendlicher aus Nazi-Deutschland. Dafür blieb sie selbst auch bis ins Jahr 1940 in
Deutschland und nahm dabei in Kauf, dass auch für sie jeder Tag mit einer
Inhaftierung hätte enden können.
In der Rolle von Recha Freier erzählt Britta Kaufmann aus ihrem ereignisreichen Leben.
Was war die Motivation für die Wege, die sie gegangen ist? Wie ist es ihr gelungen
die vielen Widerstände, teilweise sogar aus den eigenen Reihen, zu überwinden.
Die Geschichte erklärt auch, was auch Britta Kaufmann sich lange gefragt hat: Warum sind
die Juden damals nicht einfach alle ausgewandert. Warum sind sie trotz allem so
lange in Deutschland geblieben?
Dauer: ca. 45 Minuten
 

Das Stück ist Teil des Begleitprogramms der Kunstausstellung "Im Schatten der Bäume - jüdische Friedhöfe in Ostfriesland".

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Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.