Jüdische Friedhöfe in Groningen

Spurensuche und Erinnerung

Moesstraat Friedhof Groningen
Lizensiert gemäß Alle Rechte vorbehalten von Geert Volders

Moesstraat Friedhof Groningen

Wir laden Sie herzlich ein, die jüdischen Friedhöfe in Groningen gemeinsam mit uns zu entdecken. Bitte beachten Sie, dass die Anreise privat erfolgt. Die Teilnahme an der Exkursion ist kostenlos.

Treffpunkt ist um 11.00 Uhr der Eingangsbereich des jüdischen Friedhofs am Selwerderhof (lepenlaan 93), wo die deutschsprachige Führung bis etwa 12.30 Uhr dauert und Sie Erläuterungen zu Bestattungsbräuchen, zum Seelsorgerhaus sowie zum von Willem Valk entworfenen Kriegsdenkmal erhalten.

Geert Volders, Direktor der Groninger Synagoge, wird auf die Symbolik der Gräber hinweisen und Lebensgeschichten der hier Bestatteten erzählen. Nach einer kurzen Pause, in der sich die Möglichkeit bietet, im Teehaus Selwerderhof Kaffee oder Tee zu trinken und die Toiletten zu nutzen, gehen wir zu Fuß (ca. 25 Minuten) oder mit dem Auto zur Moesstraat. Sie können Ihr Fahrzeug am Selwerderhof stehen lassen oder zur Moesstraat fahren (bitte beachten: dort ist Parken kostenpflichtig).

Um 13.30 Uhr setzen wir die Exkursion auf dem alten jüdischen Friedhof Noorderbegraafplaats (Moesstraat 98) fort. Dort erläutert Geert Volders die Gräber des 18. und 19. Jahrhunderts und zeigt die Überreste des einstigen ältesten jüdischen Friedhofs, des sogenannten „Jodenkamp“; das Programm endet gegen 15.00 Uhr.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Bitte beachten Sie, dass Männer eine Kopfbedeckung (Kappe, Mütze, Kippa) tragen müssen, Essen und Trinken auf den Friedhöfen nicht gestattet ist und das Gelände, insbesondere an der Moesstraat, uneben und nicht vollständig befestigt ist.

Eine Kooperation zwischen der Regionalen Kulturagentur und der Synagoge Groningen.

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Beteiligte

Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.