Afghanistan im Jahr 2021, kurz vor der Rückkehr der Taliban: Naru, die einzige Kamerafrau beim wichtigsten Fernsehsender Kabuls, kämpft um das Sorgerecht für ihren dreijährigen Sohn. Nach der Trennung von ihrem untreuen Ehemann ist in ihr die Überzeugung gereift, dass es in ihrem Land keine guten Männer gibt. Umso überraschter ist sie, als Qodrat, der wichtigste Journalist von Kabul TV, ihr eine berufliche Chance bietet. Während die beiden kreuz und quer durch die Stadt fahren, um über ihre letzten Tage in Freiheit zu berichten, sprühen die Funken und Naru beginnt, an ihrem eigenen Urteil zu zweifeln: Gibt es vielleicht doch einen guten Mann da draußen?
Die afghanische Regisseurin stellt erneut die Lebensrealitäten afghanischer Frauen in den Mittelpunkt – erzählt als politisch aufgeladene Geschichte mit leisen, humorvollen und romantischen Momenten. „Ich hoffe, dieser Film schenkt jungen Frauen Zuversicht und zeigt jungen Männern, was möglich ist“, so Shahrbanoo Sadat.