Johann Sebastian Bach und Chick Corea zwei Namen, die auf den ersten Blick wenig gemein haben: Hier der barocke Meister des Kontrapunkts aus dem beschaulichen Eisenach, dort der US-amerikanische Jazzpianist, der als Pionier der Jazzfusion gilt. Und doch verbindet beide nicht nur ihre virtuose Improvisationskunst, sondern auch ihre Meisterschaft im Umgang mit Variationen und die Fähigkeit, unterschiedliche kulturelle Einflüsse in ihre Werke einzubeziehen.
In drei musikalischen Kapiteln – Invention, Variation und Inspiration – lassen Samuel Gogniat (Vibraphon) und Mathis Wolfer (Blockflöten) diese beiden Ausnahmemusiker über Zeit- und Stilgrenzen hinweg ins Gespräch treten. In eigenen Arrangements und mit Raum für Improvisation begegnen sich barocke Suite und Jazz Fusion, Blockflöten und Mallets, Struktur und Freiheit. Beide Musiker stehen noch am Beginn ihrer Laufbahn und zeigen bereits eine beeindruckende musikalische Reife und Virtuosität, die weit über ihr junges Alter hinausgeht.
Gefördert durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates und die GVL.
Veranstaltungssprache
Deutsch