Sistanagila: Ein israelisch-iranisches Musikprojekt

Ein Symbol für Frieden

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Iran und Israel: So fern und doch so nah. Zwei Länder, die aufs Blut verfeindet sind, obwohl sie eine Jahrtausende lange gemeinsame Geschichte haben, sicherlich mit Höhen und Tiefen, und die erst in den 1990er Jahren endete. 

Die in Berlin lebenden israelischen und iranischen Musiker suchen und demonstrieren mit Ihrem Projekt „Sistanagila“ den Dialog, indem sie aufeinander zugehen, einander neugierig lauschen und miteinander spielen. Getragen von jahrhundertealter jüdischer und iranischer Musiktradition begeben sich die Musiker auf eine Reise, die sie am Ende zu sich selber führt. Sie bedienen sich sowohl folkloristischer und religiöser Melodien aus Klezmer, sephardischer und traditionell persischer Musik als auch moderner und klassischer Kompositionen. Die unterschiedlichen Melodien und Motive, neu arrangiert mit Einflüssen von Flamenco und Jazz bis hin zu progressivem Metall, verschmelzen zu einer Musik, die etwas ganz neues entstehen lässt und eine Brücke zwischen zwei Welten baut.

Der schon länger geplante Auftritt bekommt durch den Angriff der USA und Israels auf den Iran eine neue Aktualität. 

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