Viele Kulturorte in Ostfriesland sind jedes Jahr dabei und öffnen ihre Türen.

Willkommen bei Deutschlands größtem Kulturevent! Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Geschichte, während Sie durch geheimnisvolle Burgen, verwinkelte Fachwerkhäuser oder prunkvolle Kirchenanlagen wandeln. Über 5.000 Denkmaltüren öffnen immer am 2. Sonntag im September deutschlandweit für Sie, Ihre Freunde und die ganze Familie. Entdecken Sie sonst nicht zugängliche Orte, lassen Sie sich von historischen Handwerkstechniken begeistern oder blicken Sie Experten bei Restaurierungsmaßnahmen exklusiv über die Schulter.

 

Der Ständesaal stellt heute neben dem Upstalsboom wohl den wichtigsten Erinnerungsort für die Friesische Freiheit dar. Die Bedeutung dieses einzigartigen Saals erklärt sich aus der konzentrierten Darstellung der Geschichte von Freiheitstradition, Herrschaftsansprüchen, Widerstand und Selbstbewusstsein in Ostfriesland. Wenn der Upstalsboom als Altar der Friesischen Freiheit bezeichnet worden ist, dann könnte man den Ständesaal als ihre Kathedrale ansehen. Vor 1806 hatten die Ostfriesischen Landstände ihren Sitz in einem Gebäude an der Südwestecke des Auricher Marktplatzes. 1808 bis 1815 war die Ostfriesische Landschaft unter niederländischer und französischer Herrschaft aufgelöst. Auf dem Wiener Kongress wurde sie aber wieder in ihre Rechte eingesetzt. Der hannoversche König wollte diese weitgehenden Privilegien nicht akzeptieren und erst 1846 erfolgte eine Einigung auf eine neue Verfassung der Ostfriesischen Landschaft mit nur noch sehr eingeschränkten Mitspracherechten.

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Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.