„Zu Bildern muss man den Weg sich bahnen“
Retrospektive zu Ruth Schmidt Stockhausen
Ausstellung im Palais Rastede in Kooperation des Kunst- und Kulturvereins Rastede mit der Ruth Stockhausen Stiftung
Vor zehn Jahren starb die Künstlerin Ruth Schmidt Stockhausen (1922 bis 2014). Im April und Mai 2024 fand im Palais Rastede eine Retrospektive statt, die in Kooperation zwischen dem Verein Kunst.Kultur.Rastede und der Ruth Schmidt Stockhausen-Stiftung organisiert wurde. Eröffnet wurde die Ausstellung „Zu Bildern muss man den Weg sich bahnen“, die rund 70 Werke von Ruth Schmidt Stockhausen umfasste, am 7. April um 10.30 Uhr. Nach Begrüssungsworten von Siegfried Chmielewski, 1. Vorsitzender des KKR und Prof. Dr. Klaus Hentschel, Vorstandsvorsitzender der Ruth Schmidt Stockhausen-Stiftung führte Frau Susanne Augat, Leiterin des Kunsthauses Leer in die Ausstellung ein. Am 20. April 2024 fand ferner auch eine Lesung aus dem Gedichtzyklus „Strandwanderung“ von Ruth Schmidt Stockhausen statt.
"WARUM MALEN?
Mit allen Sinnen habe ich aufgenommen. Alles Erlebte prägte sich ein, es ruht und reift. Aus irgendeinem Anlass geweckt, tauchen aus dem Fundus Farben, Formen, Strukturen auf, die sich zu Neuem bilden. Es kommt und geht wie Ebbe und Flut. Ich führe nur aus.
`Farben sehen` bedeutet für mich gleichsam `Musik hören` und umgekehrt.
Gegenständlich oder abstrakt sind für mich Ausdrucksmöglichkeiten und kein Richtungsdiktat. Mein Bestreben bleibt, beides in Einklang zu bringen und vielleicht das, was wir nicht sehen können, fühlbar zu machen." (R. Schmidt Stockhausen 2012)