Edmund Ballhaus mit Königin
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Edmund Ballhaus, geboren 1954 in Echte, ist Kulturwissenschaftler, Filmemacher und Autor, der Wissenschaft und künstlerische Praxis miteinander verbindet. 

1984 promovierte er mit einer Arbeit über die Dorfentwicklung im Spiegel der Fotografie, die große Aufmerksamkeit erregte und mit dem Kodak-Fotobuch-Preis sowie dem internationalen Pitre Marino Preis ausgezeichnet wurde. Von 1986 bis 1989 war er wissenschaftlicher Referent am Institut für den Wissenschaftlichen Film Göttingen und produzierte Lehrfilme für den Hochschulunterricht. Anschließend wirkte er bis 2009 als Akademischer Rat am Seminar für Volkskunde der Universität Göttingen, wo er den Studienschwerpunkt Visuelle Anthropologie initiierte. 

Ballhaus gründete die Gesellschaft für den kulturwissenschaftlichen Film, war Vorsitzender der Filmkommission in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde und von 1998 bis 2002 Vorsitzender der Volkskundlichen Kommission für Niedersachsen. Als Filmemacher schuf er zahlreiche Dokumentationen für Hochschulen, Schulen, Museen und Fernsehsender. 

Besonders hervorzuheben ist seine elfteilige Reihe „Ostfriesland-Saga“, für die er 2011 das Ostfriesische Indigenat erhielt, eine Ehrenbürgerschaft, die seine enge Verbundenheit mit der Region würdigt. Die Bedeutung seines filmischen Schaffens wurde auch wissenschaftlich aufgearbeitet, unter anderem in der Dissertation „Kulturwissenschaftliches Filmen im Umbruch. Die Filmarbeit von Edmund Ballhaus“ von Peter Gürge, die seine bis zum Jahr 2000 entstandenen Filme analysiert.

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Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.