Von Schrödingers Katze zum Quantencomputer

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Eintritt frei
Hauptbild der Veranstaltung Von Schrödingers Katze zum Quantencomputer
Lizensiert gemäß Alle Rechte vorbehalten von Martin Holthaus

Kann eine Katze gleichzeitig sowohl lebendig als auch tot sein? Diese absurd anmutende Frage geht zurück auf ein Gedankenexperiment, mit dem Erwin Schrödinger, einer der geistigen Väter der Quantenphysik, im Jahre 1935 den damals aktuellen Stand seiner Disziplin verdeutlichen wollte. Was nun in unserer erfahrbaren Wirklichkeit „burlesk“ erscheint, wird in der Welt der Atome zu einer unzweifelhaft bestätigten Tatsache. Mehr noch: Dieser Vortrag soll aufzeigen, dass sich hinter jeder Speicherzelle zukünftiger quantenmechanischer Computer eine echte Schrödinger-Katze verbirgt. 


Prof. Dr. habil. Martin Holthaus 
Studium Physik und Mathematik an den Universitäten Münster und Bonn, 1990 Promotion. 1993 Philipps-Universität Marburg, 1996 Habilitation. 1998: Gustav-Hertz-Preis der DPG. 1999 Ludwig-Maximilians-Universität München, Heisenberg-Stipendiat der DFG. Seit 2000 ist er ordentlicher Professor für Theoretische Physik an der Universität Oldenburg. AG Theorie der Kondensierten Materie, Quantenoptik und Bose-Einstein-Kondensation.

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Veranstaltungsort

Standortart: Vor Ort
Adresse
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Grasstraße 1
26721 Emden
Deutschland

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Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.