Mit Beginn der Sommerferien wird donnerstagabends um 20.00 Uhr zu den Konzerten des 33. Leeraner Orgelsommers eingeladen. Im Leeraner Orgelsommer stehen in diesem Jahr zwei Klangräume im Mittelpunkt einer Reihe von fünf Orgel-Solokonzerten und drei Chor- / Ensemblekonzerten. Vom 2. Juli bis zum 27. August 2026 spielen zwei große Stadtorgeln im Barockstil in acht wöchentlichen Konzerten mit einer Unterbrechung donnerstagabends um 20.00 Uhr festlich auf!
Besondere Höhepunkte sind die Auftritte des Europäischen Hanse-Ensembles mit 16 Ensemblemitgliedern am 9. Juli in der Großen Kirche, des Deutsch-Deutschen Kammerchors mit dem Organisten Stefan Kießling am 6. August in St. Marien und das Abschlusskonzert mit dem Weckmann-Consort am 27. August in der Großen Kirche.
Das Auftaktkonzert an der Historischen Orgel der Großen Kirche gestaltet Jan Katzschke am 2. Juli um 20.00 Uhr. Mit Hannes von Bargen, Wolfgang Kläsener, Vincent van Laar und Léon Berben konzertieren gestandene Konzertorganisten und ein junges Talent mit großen Perspektiven.
Die musikalischen Gäste aus nah und fern freuen sich auf das Leeraner Publikum und Abende voller Inspiration!
Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Am Ausgang um eine Spende für den Erhalt der Konzertreihe gebeten.
Der Orgelsommer dankt für die Unterstützung der Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft, des katholischen Dekanats Ostfriesland und durch OMGO e.V. sowie weitere Förderer für die Ensemblekonzerte.
Zusätzliche Informationen
Jan Katzschke spielt Werke von Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Niels Wilhelm Gade und Johannes Brahms.
Zum Auftakt erklingen von D. Buxtehude Praeludium in C (BuxWV 137) und der Orgelchoral "Nun bitten wir den Heiligen Geist". Von J.S. Bach erklingt das Trio über "Allein Gott in der Höh sei Ehr" BWV 664 und der Choral "Schmücke dich, o liebe Seele". Zum Abschluss interpretiert Jan Katzschke das festliche Praeludium und Fuge Es-Dur aus dem 3. Teil der Clavierübung von J.S. Bach. In das Programm eingebettet erklingen das Tonstücke Nr. 1 F-Dur von N.W. Gade und das großartige Praeludium mit Fuge in g-Moll von Johannes Brahms.
Jan Katzschke wurde 1972 im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge geboren. Sein Kirchenmusik- und Cembalostudium absolvierte er in Hannover bei Lajos Rovatkay, Hans Christoph Becker-Foss und Heinz Hennig. Anschließend arbeitete er zunächst als Kantor im Erzgebirge; 2001 kam dort die von ihm initiierte Restaurierung der historischen Oehme-Orgel Zethau zum Abschluss.
Seit 1997 war er freischaffend im sächsischen Freiberg, ab 2002 im Südschwarzwald und seit 2005 in Dresden ansässig. Nach reichhaltigen Erfahrungen als Chor- und Orchesterdirigent sowie als Continuospieler konzentrierte er sich mehr und mehr auf seine solistische Laufbahn. Seine CD-Produktionen mit Werken von Weckmann und Kuhnau erhielten namhafte Auszeichnungen. Ihnen folgten weitere, international beachtete Einspielungen mit Orgel- und Cembalowerken sächsischer Komponisten sowie Einladungen zu bedeutenden Konzertreihen in Europa.