Vom Klei zum Klinker: Alt-Ziegler Paul Zimmer führt durch die Ziegelei Midlum

In Kooperation mit dem Ziegeleiverein Jemgum e.V.

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Eintritt frei
Details zum Preis

Für die Führung wird vor Ort um eine Spende für den Ziegeleiverein in Höhe von mindestens 5,00 Euro pro Teilnehmer*in gebeten.
Anmeldung erforderlich.

Das Bild zeigt die markanten Schornsteine ehemaliger Ziegeleien im Rheiderland, einem Gebiet an der Ems. Die Namen „EDING“ und „CRAMER“ erinnern an bedeutende Betriebe, die über Jahrzehnte hinweg die regionale Wirtschaft prägten.
Lizensiert gemäß Alle Rechte vorbehalten von Foto: Kai-Uwe Hanken

Rustikaler Charme und ein Relikt alter Tradition: Das Ziegeleimuseum in Midlum ist ein Kleinod im Deichvorland. Ab 1998 wurde die Klinkerfabrik im Rahmen eines grenzüberschreitenden Beschäftigungsprojektes neu aufgebaut. Die Gemeinde Jemgum ist heute Eigentümerin der alten Ziegelei Cramer. Sie ist eine von rund 25 Werken, die zu Blütezeiten an der Ems im Rheiderland produzierten, und als einziges noch erhalten. Im Jahr 1972 wurde der Betrieb stillgelegt. Paul Zimmer aus Midlum war bis zuletzt hier tätig. Der heute 89-Jährige ist ein rastloser Aktivposten im Ziegeleiverein Jemgum und führt interessierte Besucher durch seine ehemalige Wirkungsstätte. Anschaulich und interessant informiert er über den Aufbau der Ziegelei und die einzelnen Schritte der Ziegelproduktion – vom Klei zum Klinker.

Hinweis für den Kursbesuch in der Ziegelei:
Bitte beachten Sie, dass auf dem Gelände der Ziegelei derzeit keine festen sanitären Anlagen (z. B. WCs) zur Verfügung stehen. Zudem ist die Führung nur eingeschränkt barrierefrei. Der Zugang zur oberen Etage – insbesondere zum Trockenschuppen sowie zur Begehung des Ringofens von oben – erfolgt über eine Holztreppe und ist daher nicht für alle Teilnehmenden geeignet.

Weiterführende Links
Einlass
15 Minuten vorher

Veranstaltungsort

Standortart: Vor Ort
Adresse
Adresse

Teelkeweg/Außendeich
26844 Jemgum-Midlum
Deutschland

Adresse (Geodaten)

Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.