Nicht ohne meine Kippa!

Alltag in Deutschland zwischen Klischees und Antisemitismus

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Eintritt frei
Details zum Preis

Anmeldung erforderlich unter 04921 9155-0 oder info@vhs-emden.de.

Foto von Levi Israel Ufferfilge
Lizensiert gemäß Alle Rechte vorbehalten von Thomas Dashuber

Wie lebt es sich als sichtbar jüdischer Mensch im Deutschland des 21. Jahrhunderts? Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg, Levi Israel Ufferfilge, stellt sich immer wieder mit Chuzpe gegen den Hass: Ohne Kippa geht er nicht aus dem Haus. Tagtäglich bestreitet er mit dem kleinen Stück Stoff auf dem Kopf seinen Alltag. Doch das Sichtbarsein als Jude bleibt nicht ohne Folgen: Antisemitische Anfeindungen, Beleidigungen und kuriose Begegnungen aller Art. Sein 2021 erschienenes Buch „Nicht ohne meine Kippa!“ ist eine erhellende wie schockierende Erzählung über das Jüdischsein in Deutschland heute. 
Im Vortrag in der Volkshochschule berichtet Levi Ufferfilge, was es bedeutet, sich die Freiheit nicht nehmen zu lassen, seine jüdische Identität offen zu zeigen. Damit ist er auch Schülerinnen und Schülern ein Vorbild. Er lebt vor, wie man Religion, ihre Rituale und Traditionen, mit einem modernen Leben zusammenbringen kann und trägt damit dazu bei, das großartige jüdische Erbe wiederzuentdecken. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Gespräch und für Fragen aus dem Publikum.

In Kooperation mit der Max-Windmüller-Gesellschaft Emden. Gefördert vom Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen (L-DZ) und den Landespräventionsrat (LPR) im Rahmen des Projektes „Antisemitismusprävention mit der Niedersächsischen Erwachsenenbildung".

Einlass
15 Minuten vorher
Zusätzliche Informationen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Antisemitismusprävention mit der Niedersächsischen Erwachsenenbildung (III).

Veranstaltung

Veranstaltungsort

Standortart: Vor Ort
Adresse
Adresse

vhs Emden e.V.
An der Berufsschule 3
26721 Emden
Deutschland

Adresse (Geodaten)

Beteiligte

Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.