„Wir fördern Initiativen und gute Ideen!“
Anträge für KIO können bis zum 30. September bei der Ostfriesischen Landschaft eingereicht werden
Aurich. Im Rahmen des Projekts "KulTour-Innovationen für Ostfriesland" (KIO) der Ostfriesischen Landschaft und der Ostfriesland Tourismus GmbH geht das Ostfriesland-Förderprogramm in seine dritte und vorletzte Runde. Das teilt die Pressestelle des Kommunalverbandes mit. Kultureinrichtungen und Kulturtätigen aus Ostfriesland bietet sich demnach die Chance, innovative klimagerechte Lösungen und Angebote im Kulturbereich zu entwickeln und deren Umsetzung finanziell mit bis zu 3000 Euro fördern zu lassen. Auch eine entsprechende inhaltliche Beratung im Vorfeld durch die KIO-Projektmitarbeiter ist möglich, um erste Ideen gemeinsam zu konkretisieren.
Die kleinen KIO-Logos auf dieser Karte zeigen an, wo schon überall Projekte gefördert werden.
Noch bis zum 30. September können dafür Förderanträge eingereicht werden. „Eine nachhaltige und klimagerechte Kultur-Region Ostfriesland entsteht zuallererst durch das kulturelle Angebot vor Ort. Darum fördern wir Initiativen und gute Ideen", erläutert Dr. Welf-Gerrit Otto, Leiter der Regionalen Kulturagentur der Ostfriesischen Landschaft.
Gefördert werden Projekte, die zu mehr Nachhaltigkeit, Klimaschutz oder Klimaanpassung beitragen. Dazu zählen Kulturprojekte aus verschiedensten Bereichen wie Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte, Kunst oder pädagogische Formate, die sich dem Thema Klima inhaltlich widmen. Aber auch Maßnahmen, die den Verbrauch von Ressourcen im Kulturbetrieb senken oder die Anpassung an den Klimawandel verbessern, gehören dazu.
Dabei können drei verschiedene Ausrichtungen gefördert werden: Unter den Förderschwerpunkt Klimakommunikation fallen Projekte, die Klima- und Umweltthemen vermitteln oder zum Handeln anregen. „Es ist die große Stärke der Kultur, beim Publikum etwas zu bewegen und nachhaltige Veränderungen anzustoßen", erklärt KIO-Projektleiter Cai-Olaf Wilgeroth.
Im zweiten Förderschwerpunkt geht es um Betriebsökologie. Hierunter fällt alles, was den Ressourcenverbrauch von Kultureinrichtungen oder -veranstaltungen reduziert. Beispiele wären die Verwendung von Recyclingmaterialien, regionalen Produkten oder stromsparenden Geräten. Wichtig ist dabei, dies gegenüber dem Publikum sichtbar zu vertreten und durch begleitende Maßnahmen zu vermitteln.
Schließlich können Projekte zur Klimawandelanpassung gefördert werden. Dabei geht es um alles, was die bereits eintretenden Folgen des Klimawandels für Mensch und Umwelt abmildert. Denkbar wären zum Beispiel Orte zur Abkühlung oder einfacher Zugang zu Trinkwasser. Und auch hier gilt: Tue Gutes und rede darüber. "Die geförderten Klima-Kulturprojekte sollen vor allem auch Verständnis für die Relevanz derartiger Bemühungen wecken und zum Nachahmen ermutigen", betont Wilgeroth.
▶ Unter ol-link.de/kio finden Interessierte die Förderbedingungen sowie Antragsunterlagen. Auskünfte erteilt Cai-Olaf Wilgeroth unter
kio@ostfriesischelandschaft.de
oder unter Tel. 0 49 41 / 17 99 55.
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KIO-Projekt
KulTour-Innovationen für Ostfriesland - ostfriesisch nachhaltig.