100 Jahre Oswald Andrae

Ein besonderer LesArt Abend zum 100. Geburtstag des Jeveraner Schriftstellers Oswald Andrae

Oswald Andrae lebt von seiner Geburt 1926 an bis zu seinem Tod im Jahr 1997 in Jever. In jeder freien Minute schreibt er Gedichte, Texte für das Radio, Theaterstücke, Erzählungen auf Plattdeutsch und auf Hochdeutsch. Er liebt seine Heimat Jever und die Küste und das wird deutlich, mit jeder Zeile, die er schreibt. Ist er also ein Heimatdichter? Oswald Andrae liebt seine Heimat und er beschreibt in seinen Lyrik- und Prosatexten, was er an ihr liebt, aber auch alles, was sie zu zerstören droht. Er schreibt über Menschen, die ihre Heimat verloren haben, über Natur, die schön ist und bedroht zugleich, über die Liebe und die Angst, jemanden zu verlieren. Er schreibt gegen den Hass und gegen den Fahnenkult seiner NS-Jugend, die er in seinen Texten reflektiert. Weit über die Grenzen Jevers für seine Werke bekanntgeworden, wird er mit Auslands-Stipendien und Literaturpreisen ausgezeichnet, mit Verdienstorden geehrt. Auch ist er inzwischen weltweit vernetzt.

An diesem LesArt-Abend im Graf-Anton-Günther Saal am 08. November um 19.00 Uhr wird
Oswald Andraes Sohn Iko zusammen mit Bahli Bahlmann, Walter Ruß, Wolfgang Steinborn und den Gästen Hartmut Peters und Volker Landig in Texten, Bildern, Erinnerungen und O-Tönen durch das kreative Leben und Schaffen des jeverschen Schriftstellers und Optikermeisters führen.

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Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.