"Das Meer, der alte Erbfeind" - zur Februarflut von 1825

Vortrag von Silke Arends, Journalistin und Autorin

Die Februarflut von 1825 gilt als eine der verheerendsten in der Geschichte. Die gesamte Nordseeküste war von ihr betroffen. Mehrere zeitgenössische Publikationen berichten von der „Großen Halligflut“ und geben Einblicke in jene Zeit, als Sturmfluten allein nach dem Ausmaß der von ihnen verursachten Schäden eingeordnet wurden – regelmäßige Aufzeichnungen über die Wasserstände der Nordsee kamen erst 1840 auf. Zu den Chronisten zählt auch der Emder Friedrich Arends (1782–1861), der in seinem Buch „Gemälde der Sturmfluthen vom 3. bis 5. Februar 1825“ dezidiert über die Ereignisse berichtet. So auch über die Geschehnisse in der am „ehemaligen Bette der Ems“ gelegenen Stadt Emden, wo sich „der Jammer und das Elend“, während und nach der Überschwemmung „nicht in Worten ausdrücken ließ“. 

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Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.