Unter den 12 bis 14 Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen aus Pommern, Schlesien und Ostpreußen waren es oftmals Frauen, die den Heimatverlust bewältigten und für das Überleben der Familie sorgten. In Abwesenheit der Männer fanden sie Arbeit, knüpften soziale Kontakte und engagierten sich in Kirchen und Parteien. Anhand von Biografien und Zeitzeuginnenberichten gewährt Lennart Bohne, Leiter der Dokumentationsstätte Gnadenkirche Tidofeld, eine oft übersehene weibliche Perspektive auf Flucht, Vertreibung und Neubeginn nach 1945.
Die Veranstaltung wird präsentiert im Rahmen des Lebendigen Frauenkalenders 2026 / Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Aurich und der Norder Literaturtage. Gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Aurich.