Neues von den Häuptlingsburgen auf der Ostfriesischen Halbinsel.

Die Ausgrabung in Tengshausen im Wangerland und ihr kulturelles Umfeld.

Das Bild zeigt archäologische Ausgrabungen: Freilegung eines Fundamentes auf der ehemaligen Befestigung von Tengshausen.
Lizensiert gemäß Alle Rechte vorbehalten von Stefan Krabath, NIhK

Freilegung eines Fundamentes auf der ehemaligen Befestigung von Tengshausen.

Die ehemalige Häuptlingsburg von Tengshausen im Wangerland bei Minsen wurde im Sommer des Jahres 2025 im Rahmen einer wissenschaftlichen Ausgrabung durch das Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung untersucht. Gleichzeit wurde das Umfeld durch geologische Untersuchungen erkundet. Dabei konnten zahlreiche neue Erkenntnisse zu baulichen und historischen Entwicklung des Platzes gewonnen werden. Der reich bebilderte Vortrag gibt Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Menschen in der Zeit um 1500 genau an der Schnittstelle von Land und Meer. Zahlreiche Funde geben Auskunft zu Ernährung, Haushaltsführung und Kleidung der damaligen Menschen. Plastisch verständlich kann auch der beständige Ausbau der Warft durch das lokal ansässige Häuptlingsgeschlecht in Auseinandersetzung mit der Landeshoheit dargestellt werden.

Referenten: Dr. Stefan Krabath und Thorsten Becker M.A. (Niedersächsische Institut für historische Küstenforschung, Wilhelmshaven)

Nächste Termine

Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.