Seeweg Afrika – Entdecker, Sklaven, Kolonien, Reedereien

Segelschiff
Lizensiert gemäß Alle Rechte vorbehalten von Detlef Hechtel

Referent: Detlef Hechtel, Norden

In dem 1,5 stündigen Vortrag beschreibt der Autor die Motive der Entdecker, Kaufleute und Reedereien sowie einzelne, maritime Ereignisse, die den Seeweg Afrika noch immer zu einem zentralen Bestandteil des Welthandels machen. Im 15. Jahrhundert näherten sich portugiesische Kapitäne, die eigentlich den Seeweg nach Indien suchten, den Küsten Westafrikas. Sie umrundeten das Kap der Guten Hoffnung, ankerten vor Mombasa und segelten schließlich bis nach Goa. Was danach über die Afrikaner und Afrikanerinnen hereinbrach, waren ein mitleidlos organisierter Sklavenhandel europäischer Unternehmen, eine konfliktbeladene Kolonialzeit, die schwierige Befreiung davon und die Ausrufung unabhängiger Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg. Alle wesentlichen Impulse für diese Entwicklung kamen für die Menschen auf dem Kontinent stets über das Meer.

Der Vortrag findet im Festsaal des Museums statt, der sich im 1. Obergeschoss befindet und nicht barrierefrei zu erreichen ist. Der Eintritt beträgt 5,00 € (Abendkasse).

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Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.