Zeitzeugnisse auf Celluloid: Filmperlen aus den 1920er und 1930er Jahren
Diese Liebeskomödie, die wir Euch als 35mm-Archivkopie
präsentieren, war der Premieren-Film, der im Apollo-Kino in Emden gezeigt wurde. „Weltschlager“, „Volltreffer ins Schwarze“ und „[…] das amüsanteste, kultivierteste und gekonnteste deutsche Filmlustspiel, das uns bislang der Tonfilm bescherte.“ waren nur einige der euphorischen Kritiken von 1931, die der Film erntete.
Die vhs Emden und das Ostfriesische Landesmuseum Emden (OLmE) präsentieren gemeinsam dieses ganz besondere Kinoereignis. Der Film von Joe May war der erste, der im Emder Apollo-Kino aufgeführt wurde.
Die Vorführung ist als Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Zickzack – Emder Backsteinexpressionismus vor 100 Jahren“ auch der Auftakt zu einer kleinen Filmreihe.
Das Apollo-Kino, dessen Kinobetrieb 2009 nach 78 Jahren eingestellt wurde, gehört zu den markantesten Emder Gebäuden im Stil des Backsteinexpressionismus.
ohne Anmeldung
Karten nur an der Abendkasse bei der vhs-Emden
Weitere Filme aus der Zeit des Expressionismus zum Vormerken: Am 29. Oktober um 17 Uhr läuft mit „Nosferatu – eine Symphonie des Grauens“ (1922) ein weiteres vhs-Filmclub Spezial im vhs Forum. +++ Am 13. Dezember um 14 Uhr zeigt das OLmE im Foyer des Museums „Emil und die Detektive“ nach Erich Kästner (1931). +++ Im Rahmen eines Filmnachmittags mit Tee, Kaffee und Gebäck aus dem Café Nebenan wird am 24. Januar 2027 um 14 Uhr im Rummel „Metropolis“ (1927) von Fritz Lang zu sehen sein.