Kreuzzug der Friesen. Erlebt von Ayelt Wirdena aus Pyleshem

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Details zum Preis

Eintritt 7,00 Euro
Bücher können nach der Veranstaltung erworben werden

Das Bild zeigt den Angriff auf den Kettenturm der Nilstadt Damietta
Lizensiert gemäß Alle Rechte vorbehalten von Dr. Karl-Georg Schroll

Das Mittelalter bleibt für uns weitgehend unerschlossen. Bekannter sind die Geschichten der Herrschenden, die des Volks weniger. Ein historischer Roman, angesiedelt zwischen historischen Fakten und Fiktion, erlaubt ein wenig in den Alltag unserer Vorfahren einzudringen. 

Der Kreuzzug der Friesen ist ein historisches Faktum. Gemeint ist damit der 5. Kreuzzug (1217-1221). Der Bauernsohn Ayelt Wirdena aus Pyleshem (heute Pilsum in der Krummhörn) nimmt das Kreuz an, weniger aus tiefem Glauben, eher um den maroden Hof des Vaters durch das von den Predigern und Werbern versprochene Gold und Silber zu retten. Auch um die Angriffe durch den im Ort mächtigen Reemt Addinga abzuwehren, der den Hof einverleiben möchte. 
Ayelt erlebt eine 10-monatige "Pilgerreise" (De Itinere Frisonum) nach Palästina, die fast 18-monatige Belagerung der Nilstadt Damietta, wo sich auch ein persönliches Schicksal erfüllt: er verliert bei der Belagerung einen halben Unterschenkel. Ein arabischer Hakim rettet ihn vorm sicheren Tod. Auf sich allein gestellt, beeinträchtigt als Krüppel, kämpft er sich zwei Jahre lang wieder zurück zur Heimat. Er passiert Italien, überquert die Alpen, erfährt Unterstützung in Straßburg und Köln. Dort trifft er auf Teresa, die ihn in seinen Träumen weiterbegleitet. Zu Hause angekommen trifft ihn ein weiterer Schlag: während seiner Abwesenheit wurde sein Vater ermordet. Etwa durch seine Abwesenheit begünstigt? Ein 2. Band, der in Arbeit ist, nimmt sich der Wahrheitssuche an. 

Schauen Sie bitte auch auf die Buchvorstellung bei KultinO.
 

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Veranstaltungsort

Standortart: Vor Ort

Beteiligte

Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.