Sonntagskonzert in der Georgskirche Weener

Orgelkonzert an der Arp Schnitger-Orgel

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Eintritt frei
Georgskirche Weener: Orgel von Arp Schnitger 1710 / J. Fr. Wenthin 1782
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Georgskirche Weener: Orgel von Arp Schnitger 1710 / J. Fr. Wenthin 1782

SONNTAGSKONZERTE IN DER GEORGSKIRCHE WEENER
Die Reihe der Sonntagskonzerte an der Arp Schnitger - Orgel in der Georgskirche Weener ist die traditionsreichste ganzjährige Orgelkonzertreihe in Ostfriesland. Sie wurde vor mehr als 50 Jahren begründet.

Im Mittelpunkt steht die Orgel, die im Jahre 1710 durch Arp Schnitger (1648-1719) erbaut wurde. 1782 wurde sie durch Johann Friedrich Wenthin erweitert. Er ergänzte die seitlichen Pedaltürme und schuf ein eindrucksvolles Gesamtkunstwerk im Rokoko-Stil. Die Orgel wird durch einen gemalten Vorhang wirkungsvoll in Szene gesetzt.

Die langjährigen Bemühungen um die Restaurierung der Orgel wurden durch die Arbeiten von Jürgen Ahrend und Hendrik Ahrend gekrönt. Die Akustik in der mittelalterlichen Georgskirche, die im 19. Jh. um einen Nordflügel erweitert wurde, ist überragend gut. Die Konzerte werden bei freiem Eintritt angeboten. Viele mögen dadurch ermutigt werden, vielleicht erstmals ein Orgelkonzert zu besuchen.   


Veranstalter: ORGANEUM in Weener
Künstlerische Leitung: Winfried Dahlke

Die Orgelkonzerte finden in der Regel am 1. Sonntag im Monat um 17.00 Uhr statt.

Zusätzliche Informationen

Léon Berben aus Köln spielt Werke des 17. Jahrhunderts von Samuel Scheidt, Dieterich Buxtehude und anderen norddeutschen Meistern. 

 

Im Zentrum seines Programms stehen Werke von Dieterich Buxtehude, dem Meister des nordeutschen Stylus Phantasticus. Es erklingen seine Praeludien in a-Moll und g-Moll, die berühmte Passacaglia, Choralvariationen und das festliche große “Magnificat im 1. Ton”.

Zum Auftakt kommen Kompositionen von Johann Lorentz, Peter Mohrhardt und ein anonym überliefertes Werk aus der Lünburger Orgeltabulatur zur Aufführung. Von Samuel Scheidt erklingen Variationen über “Vater unser im Himmelreich” aus der Tabulatura Nova. Die Werkauswahl ist wunderbar geeignet, die Arp Schnitger-Orgel in vielen verschiedenen Klangfarben vorzustellen. In seinen viel beachteten Gastspielen hat Léon Berben die Orgeln durch sein inspiriertes Spiel und herrliche Registrierungen stets ins beste Licht gerückt.

Léon Berben darf am Cembalo und an der Orgel als Meister seines Fachs gelten. Darüber hinaus weisen ihn umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis aus. 

Er studierte Orgel und Cembalo in Amsterdam und Den Haag als letzter Schüler von G. Leonhardt wie auch bei R. Jiskoot, T. Koopman und T. Mathot, und schloss sein Studium mit dem Solistendiplom ab.

Sein Repertoire umfasst Clavierwerke zwischen 1550 und 1790.  Quellenstudium und stete Forschungsarbeit verleihen der Interpretationskunst von Léon Berben einen besonderen Rang. Seine Aufnahmen auf historischen Orgeln und Cembali wurden von der Fachpresse hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet.

Er ist als Titular-Organist verbunden mit der gotischen Orgel der St.-Andreas Kirche in Ostönnen und „senior organist in residence“ an der Pieterskerk in Leiden (NL) mit der van Hagerbeer-Orgel aus 1643.

Seit 2000 war er als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien. Seit der Auflösung des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte.

Veranstalter

Veranstaltungsort

Standortart: Vor Ort
Adresse
Adresse

Georgskirche Weener
Kirchplatz 1
26826 Weener
Deutschland

Adresse (Geodaten)

Weitere Termine

Das Vorhaben „KultinO“ wird innerhalb des Programms Region gestalten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung gefördert.