Ein Denkmal erzählt mehr als nur Geschichte – es erzählt auch davon, wie sich unser Blick auf Geschichte im Laufe der Zeit verändert. Am 21. November 1926, vor genau 100 Jahren, wurde an der Heisfelder Straße in Leer das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkrieges eingeweiht. Entworfen von den Gebrüdern Krüger, gilt es heute als bedeutendes Beispiel des Backstein-Expressionismus und zugleich als Vorläufer des monumentalen Tannenberg-Nationaldenkmals (1925–1927). Doch welche Bedeutung hat dieses Denkmal heute? Und wie hat sich der Umgang mit ihm und anderen Kriegerdenkmalen in Leer im Laufe der vergangenen 100 Jahre verändert?
Dr. Paul Weßels wird die wechselvolle 100-jährige Geschichte des Denkmals aus historischer Perspektive beleuchten. Michael Jacob nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer anschließend mit auf einen Blick auf die Leeraner „Kriegerdenkmale“ und berichtet aus seinen Stadtspaziergängen. Der Abend lädt dazu ein, bekannte Orte in Leer neu zu betrachten und der Frage nachzugehen, wie wir heute mit den steinernen Zeugnissen unserer Vergangenheit umgehen.
Wir bitten aus organisatorischen Gründen um eine verbindliche Anmeldung unter
info@heimatmuseum-leer.de
oder Tel. 0491 / 2019.