LiteraturFest Wittmund
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walter_russ@web.de
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Ein Fest für Ostfriesland
Was haben Khalid Gibran und Femke Rickerts gemeinsam? Wie kommen Ilka Gerdes aus Emden und Elke Heidenreich zusammen? Ganz einfach: Sie alle waren Bestandteil der Programme der bisher vier Ausgaben des LiteraturFestes Wittmund. „Couragiert, engagiert und ambitioniert sind wir sicherlich,“ gibt Walter Ruß, der Gründer und Erfinder des Festes, unumwunden zu: „Wir suchen jedes Jahr nach ungewöhnlichen und überraschenden Programmangeboten und präsentieren die vielen unterschiedlichen Facetten, mit denen sich die Literatur in und aus Ostfriesland heute präsentiert.“ Und das ergebe eine spannende Mischung von Tradition und Gegenwart, Plattdeutsch und Hochdeutsch, lyrisch und episch, so Ruß.
Mit diesem Anspruch hat es das kleine, fünfköpfige Team geschafft, das Fest sicher im Wittmunder Kulturkalender zu verankern und zu einem regelmäßigen Angebot zu machen. Finanziell unterstützt durch die regionale Kulturförderung der Ostfriesischen Landschaft oder von den Kulturstiftungen der Region konnte es gelingen, den Autorinnen und Autoren aus Ostfriesland eine Bühne zu bieten. Nicht verkaufte Auflagen oder der Bekanntheitsgrad der auftretenden Künstler und Künstlerinnen waren das Kriterium für eine Einladung, sondern der kreative Beitrag zum Thema eines Abends. Wobei beides bis zum heutigen Tag auch kein Hinderungsgrund darstellt.
Von Beginn an sollte die Präsentation von Texten und Darbietungen sowohl in plattdeutscher wie hochdeutscher Sprache möglich sein. So können denn die Leseabende zweisprachig sein, ein Umstand, den die Veranstalter für normal halten. Um die Verbundenheit zu Ostfriesland deutlich zu machen, lautet die Bedingung bei der Auswahl der Lesenden, dass sie entweder hier leben oder hier geboren wurden. Ebenso normal ist es, dass auftretende Künstler ihr Debüt in der Öffentlichkeit geben und aus noch unveröffentlichten Manuskripten lesen. „Alte Hasen“ wie Hans-Hermann und Manfred Briese oder Christa Bruns sind natürlich gern gesehen und haben bereits ihre kreativen Visitenkarten abgegeben.
Ebenso gastierte die bekannte Poetry Slammerin Annika Blanke beim LiteraturFest, Herta Bleeker brachte ihre Daje- und Anna-Serien mit, vier junge Autorinnen debütierten in Wittmund und der Grandseigneur der ostfriesischen Literatur beziehungsweise Lyrik, Gerd Constapel, präsentierte eigene Gedichte und Übersetzungen von Texten der klassischen Moderne. Das TAG-Theater Rhauderfehn stellte seine „Schimmelreiter“ und die Fragebögen von Max Frisch vor. Aus Aurich kam das Niederdeutsche Theater mit einer Elke Heidenreich-Lesung, Märchen bereicherten ebenso das Programm.
Eingebettet in das reichhaltige Portfolio des Heimatvereins Wittmund und in aktiver Partnerschaft mit der Stadtbücherei Wittmund verleiht das LiteraturFest seit 2025 den Literaturpreis Wittmund. Erster Preisträger des mit 500 € dotierten Preises war der Leeraner Gerd Constapel. Damit, so glaubt das Organisationsteam Anja Fimmen und Heike Koch (Stadtbücherei), Helma Ruß-Bittner, Manfred Hochmann und Walter Ruß (Heimatverein), ist ein weiterer Ankerpunkt für das Fest der Literatur in Wittmund und Ostfriesland erreicht. Der Preis soll am 11. Oktober überreicht werden.
Das 5. LiteraturFest Wittmund findet vom 8. bis 11.10. 2026 statt. Das Programm wird am 6. Mai veröffentlicht, der Vorverkauf startet im August. Kontakt und Info: walter_russ@web.de
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Das LiteraturFest Wittmund ist eine Sparte des Heimatvereins Wittmund e.V. Zuständig als Spartenleiter ist Walter Ruß, walter_russ@web.de